Samstag, 7. April 2018

REZENSION zu Vampire Academy 1: Blutsschwestern

Buchinfo

Titel: Vampire Academy - Blutsschwestern
Originaltitel: Vampire Academy
Autorin: Richelle Mead
Reihe: Vampire Academy (Bd. 1)
Seitenzahl: 304
Erschienen: 12.01.2009
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-8025-8201-1
Preis: 12,95 €

Inhalt

St. Vladimir's ist eine Schule an der junge Vampire sowie ihre Beschützer ausgebildet und zugleich vor den Bösen ihrer Spezies beschützt werden. Rose Hathaway ist halb Mensch, halb Vampir und soll hier lernen, wie eine Wächterin das Leben ihrer besten Freundin Lissa zu verteidigen. Denn sie ist die letzte Überlebende der einst so mächtigen Vampirfamilie Dragomir, da sie und Rose als einzige den Autounfall überlebt haben. Seitdem besteht zwischen Lissa und Rose eine besondere Verbindung, die es Rose erlaubt Lissas Gefühle und Gedanken zu spüren, manchmal sogar alles durch ihre Augen zu sehen. Nach ihrer unfreiwilligen Rückkehr zur Akademie kommt es bald zu einer Reihe merkwürdiger Vorfälle, die alle dem Zweck dienen, Lissa zu schaden. Der einzige, dem sich Rose anvertauen kann, ist der gutaussehende Wächter Dimitri, der ihr Nachhilfestunden geben soll, um das Verlorene nachzuholen.

Erster Satz

"Ich spürte ihr Angst, noch bevor ich ihre Schreie hörte."

Eigene Meinung

Zu behaupten ich wäre kein sonderlich großer Fan von Vampiren ist eine Untertreibung, sie haben mich vielmehr nicht sonderlich interessiert, Romane und Filme wie beispielsweise Twilight fand ich langweilig. Doch dann habe ich in meiner Videomediathek "Vampire Academy" entdeckt und obwohl es augenscheinlich von den Blutsaugern handelt, konnte ich nicht umhin eine gewisse Neugier zu verspüren, die mich förmlich dazu zwang ihn anzuschauen. Was dann kam, habe ich nicht erwartet. Anstatt billigem Klischeevampirismus verbarg sich dahinter tatsächlich eine faszinierende Grundidee und nicht zu vergessen eine geniale Hauptdarstellerin. Sehr zu meinem Entsetzen war nach Teil eins Schluss, aber dann habe ich entdeckt, dass dem Film eine ganze Buchreihe zugrunde liegt, die ich auf der Stelle lesen wollte. Glücklicherweise ist "Vampire Academy - Blutsschwestern" unglaublich buchnah verfilmt wurden, wenn überhaupt, dann war er nur noch cooler gemacht. Was mir gleich zu Beginn sehr positiv aufgefallen ist, dass es nicht den klassischen Vampir gibt, sondern vielmehr drei unterschiedliche Typen: Die Moroi sind mehr oder weniger die "guten" Vampire, die je nach Element unterschiedliche Magie wirken können. Dann gibt es die Dhampire, eine Mischung aus Mensch und Moroi, die sich ganz normal von Lebensmitteln ernähren und größtenteils zu Wächtern ausgebildet werden, um die Moroi von den "bösen" Blutsaugern, den Strigoi, zu beschützen. Besonders amüsant finde ich übrigens auch die Idee der Blutspender, das sind nämlich von Vampiren begeisterte Fans, die ihr Leben dem Blutspenden widmen. Rose Hathaway ist ein Dhampir und über ein magisches Band mit ihrer besten Freundin Lissa Dragomir, der künftigen Königin der Moroi, verbunden, was unglaublich toll zu lesen war. Die Geschichte wird nämlich aus Rose Perspektive erzählt, die oftmals vollkommen unkontrolliert in den Geist Lissas hineingesogen wird, wodurch man die teilweise an unterschiedlichen Orten stattfindende Handlung zugleich aus zwei Blickwinkeln erlebt. Mein Highlight war aber Rose Hathaway selbst, denn selten habe ich so eine starke, selbstbewusste, humorvolle und vor allem wortgewandte Protagonistin erlebt, die ihre eigenen Bedürfnisse vollkommen dem Schutze ihrer Freundin unterordnet, was ich ziemlich bemerkenswert finde. Grandios und ebenfalls sehr filmreif ist der fiese Unbekannte, der hinter all den Attentaten steckt, was in meinen Augen meisterhaft aufgelöst wird und dennoch reichlich Unbehagen für die künftige Entwicklung säht.

Der Auftakt der sechsbändigen Vampire Academy Reihe "Blutsschwestern" hat mich von der ersten Szene an begeistert und hielt auf den folgenden Seiten fiese Intrigen, eine grandiose Hauptcharakterin, herrlich zu lesende Dialoge und nicht zuletzt einen spannenden Plot Twist bereit, der eindeutig Lust auf mehr macht.

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