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Montag, 31. Dezember 2018

REZENSION zu Archipel

Buchinfo

Titel: Archipel
Autorin: Inger-Maria Mahlke
Seitenzahl: 432
Erschienen: 21.08.2018
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3-498-04224-0
Preis: 20,00 €

Inhalt

Schauplatz des Geschehens ist die Insel Teneriffa, wo sich die Kolonialgeschichte und diejenige europäischer Diktaturen im 20. Jahrhundert in der Peripherie des Kontinents verdichten. Die Erzählung führt rückwärts durch ein Jahrhundert voller Umbrüche, Verwerfungen und familiärer Dramen. Im Zentrum stehen dabei drei Familien aus unterschiedlichen sozialen Klassen wie auch scheinbar unbedeutende Einzelpersonen, in denen die Geschichte Spaniens von 1919 bis heute Brüche und Wunden hinterlässt. 

Freitag, 1. September 2017

DEUTSCHER BUCHPREIS 2017: Longlist


106 Verlage und 174 Romane

Durch diese Fülle an literarischen Werken durfte beziehungsweise musste die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Katja Gasser sich dieses Jahr wühlen. Vom 07. Februar bis zum 29. März konnten die Verlage jeweils bis zu zwei Bücher ihres aktuellen oder geplanten Programms einreichen, aus denen die Jury nun eine Auswahl von 20 Werken getroffen hat, die sie am 15. August bekanntgegeben hat. Das sind die diesjährigen Romane, die es auf die Longlist geschafft haben:





Wenn ihr Einzelheiten zu den Büchern wissen wollt, klickt einfach auf das Cover oder schaut euch die Bildergalerie mit kurzer Autoreninformation an, die ihr hier findet.

Im nächsten Schritt wählen die Juroren aus diesen 20 die besten sechs Romane für die Shortlist aus, die am 12. September veröffentlicht wird. Die genauen Hintergründe zum Deutschen Buchpreis findet ihr auf der offiziellen Website oder hier im knappen Überblick:

Der Preis ist insgesamt mit 37.500 Euro datiert, wobei der Preisträger mit 25.000 Euro natürlich den größten Anteil erhält. Doch nicht jeder der anderen Nominierten geht leer aus. Wer es auf die Shortlist geschafft hat, erhält 2.500 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird alljährlich zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römer verliehen, dieses Jahr ist es der 09. Oktober.

Den Preis für das schönste Cover haben die zwanzig meiner Meinung nach zwar alle nicht verdient, am ehesten vielleicht noch "Die Kieferninseln" oder "Außer sich", aber darum geht es hier ja nicht. Die absichtlich recht schlicht gehaltenen Einbände scheinen ein Indikator für die heutige Literatur zu sein: Das Äußere ist vollkommen nebensächlich und lenkt nur ab, es geht vielmehr um die Essenz, die sich im Inneren verbirgt, kurzum: Die beste Geschichte.

Wir haben geplant ein paar der Bücher zu lesen, aber da wir erst einen Tag vor der Bekanntgabe der Shortlist aus dem Urlaub zurückkommen, werden wir uns davon wahrscheinlich das ein oder andere Buch aussuchen. Genaueres erfahrt ihr dann. :)

Was sagt ihr zu den Nominierten? Habt ihr eventuell sogar schon einen der zwanzig Romane gelesen? Welches Buch hat den Preis eurer Meinung nach am meisten verdient?

Viele Grüße