Dienstag, 3. Mai 2016

REZENSION zu Das Haus der vergessenen Bücher

Buchinfos

Titel: Das Haus der vergessenen Bücher
Autor: Christopher Morley
Seitenzahl: 256
Verlag: Atlantik
ISBN: 978-3-455-60012-4

Preis: 18,00 €

Inhalt
                
Es ist das Jahr 1919, ein Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges. Roger Mifflin hat seine Liebe zu Büchern zu seinem Beruf gemacht. Zusammen mit seiner Ehefrau Helen betreibt er ein Antiquariat in Brooklyn. Von Neuerungen oder Werbemaßnahmen will er nichts wissen. Das muss auch der junge Aubrey Gilbert, ein junger Werbefachmann erkennen, als er Mifflin einige verkaufsfördernde Maßnahmen vorschlägt. Trotzdem entsteht zwischen den beiden eine Freundschaft. Gilbert besucht Mifflin in regelmäßigen Abständen. Diese häufigen Besuche haben sicher auch mit Titania Chapman, der neuen Mitarbeiterin im Buchladen, zu tun...

Eigene Meinung

Dies ist die Fortsetzung von "Eine Buchhandlung auf Reisen". Es ist ein absolut gelungenes Plädoyer für gute Literatur und Buchhändler aus Leidenschaft.

Christopher Morley entführt den Leser ins Brooklyn der Nachkriegszeit. Er lässt ihn die politischen Strömungen der damaligen Zeit spüren. Man ist auch im Laden dabei, sieht die verstaubten Bücherregale, riecht die vergilbten Seiten und taucht ein ins Jahr 1919. Das alles verpackt er geschickt in eine spannende, teils mysteriöse Geschichte, bei der kriminalistische Aspekte nicht fehlen dürfen.
Zum Lesevergnügen tragen seine detailliert ausgearbeiteten Charaktere bei. Man kann sie sich genau vorstellen, so realitätsgetreu werden sie bis zur letzten Schleife am Kleid beschrieben. Das finde ich gut.


Für mich ist dies ein Buch, das man immer mal wieder zur Hand nimmt. Es ist eine Pflichtlektüre für alle, die Bücher in Papierform lieben und auf ihren Duft, auf das Rascheln der Blätter und der Atmosphäre in einem Buchladen nicht verzichten wollen.

Bewertung
 

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