Samstag, 5. Dezember 2015

REZENSION zu Das Nordseegrab

Buchinfos

Titel: Das Nordseegrab
Autor: Tilman Spreckelsen
Seitenzahl: 272
Erschienen: 23.04.2015
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-19483-4

Preis: 9,99 €

Inhalt
                
Husum im Jahre 1843. Der junge Anwalt und Dichter Theodor Storm ermittelt zusammen mit seinem neuen, geheimnisumwitterten Schreiber Peter Söt in einem spektakulären Kriminalfall. Zunächst wird eine blutverschmierte Leiche in einem Holzbottich aufgefunden. Doch bei eingehender Betrachtung stellt sich heraus, dass es sich bei der vermeintlichen Leiche um eine Wachspuppe handelt, die eine frappierende Ähnlichkeit mit Storms Vater aufweist. Soll das eine Warnung sein? Als dann kurze Zeit später ein reicher Kaufmann ermordet aufgefunden wird, beginnt die Suche nach dem Motiv und dem Mörder. Storm und Söt treffen dabei auf wütende, arme Bauern und arrogantes Bürgertum...

Eigene Meinung

Tilman Spreckelsen hat mit "Nordseegrab" einen gut fundierten, historischen Kriminalroman vorgelegt. Dieses Buch wurde vollkommen zurecht 2014 mit dem Theodor-Storm-Preis ausgezeichnet. Neben einer gut durchdachten und schlüssigen Handlung, in der fiktive Handlungen mit wahren Begebenheiten verknüpft werden, hat mir auch der präzise Schreibstil des Autors gut gefallen. Er hat dabei die Atmosphäre, so wie ich sie mir zu dieser Zeit vorstelle, perfekt in Szene gesetzt. Beim Lesen fühlte ich mich förmlich ins historische Husum zurückversetzt. Klasse. Durch die detaillierten Beschreibungen Husums und anderer Örtlichkeiten im Jahr 1843 wirkt der Krimi absolut authentisch. Das macht für mich einen guten historischen Roman aus und das ist hier wirklich gelungen. Es hat mir große Freude bereitet, die beiden Ermittler bei der Lösung des Falles zu begleiten.

Fazit: für Freunde gut recherchierter historischer Krimis sehr zu empfehlen. 


Bewertung
 
Weitere Rezensionen zur Reihe
 


 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen