Samstag, 18. April 2015

REZENSION zu Das peinlichste Jahr meines Lebens

Buchinfos

Titel: Das peinlichste Jahr meines Lebens
Autor: Mark Lowery
Seitenzahl: 240
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-19347-9
Preis: 9,99 €

Inhalt

Für Michael droht es das schlimmste Jahr seines Lebens zu sein. Zuerst zieht ihn sein perverser Freund in seine Aktionen mit hinein, dann schnappt sein großer Bruder, den er nebenbei bemerkt überhaupt nicht ausstehen kann, ihm seine große Liebe weg und als er eines Tages zu früh vom Schwimmtraining nach Hause kommt, muss er mit Entsetzen feststellen, dass seine Eltern seit sechs Jahren heimliche Nudisten sind. Fast täglich scheinen neue Probleme aufzutauchen, die einzig und allein dazu dienen sein Leben zu ruinieren. Aber seine Lehrer denken stattdessen, er habe Schwierigkeiten mit seinen Gefühlen umzugehen. Daraufhin muss er sich regelmäßig mit der Beratungslehrerin Miss O'Malley treffen, die ihm prompt die Lösung für all seine Probleme präsentiert: den möchtegerncoolen Psychologe Chas, der mit ihm über seine Situation "plaudern" will.

Eigene Meinung

"Das peinlichste Jahr meines Lebens" bekommt von mir vier Eier. Obwohl ich um Bücher dieser Art, wo mir schon auf dem Cover ein Zähne zeigender Esel entgegenleuchtet, normalerweise einen großen Bogen mache, weil die Geschichten meistens unrealistisch ist und die Personen komplett überspitzt dargestellt werden, war ich von diesem hier positiv überrascht. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich ein großer Fan von britischem Humor bin. Michael ist ein typischer Außenseiter, der mit den Problemen des Erwachsenwerdens konfrontiert wird und der bei seinen Bemühungen, diese Schwierigkeiten zu überwinden, alles nur noch schlimmer macht. Doch gerade deshalb war er mir sympathisch und mit seiner ehrlichen Art zu erzählen wirkt die ganze Geschichte noch authentischer und ist nebenbei auch noch urkomisch. Einen kleinen Kritikpunkt gibt es jedoch: Michael verwendet oftmals Fußnoten, die zwar anfangs lustig waren aber dann haben sie den Lesefluss doch gestoppt, weil man oftmals hin und her blättern musste. Diese urkomische Geschichte über den Alltag eines Teenagers punktet besonders durch den britischen Humor, bei dem gute Laune vorprogrammiert ist.

Bewertung

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