Samstag, 7. März 2015

REZENSION zu Nathan der Weise

Buchinfos

Titel: Nathan der Weise
Autor: Gotthold Ephraim Lessing
Seitenzahl: 172
Verlag: Reclam
ISBN: 978-3-15-000003-8
Preis: 3,00 €

Inhalt

Der jüdische Kaufmann Nathan, hat die Christin Recha bei sich aufgenommen als sie noch ein Baby war und sie in den Folgejahren wie sein eigenes Kind erzogen. Einige Jahre später droht sie in dem brennenden Haus umzukommen, doch dann wird sie von einem jungen Tempelherrn gerettet, der gerade erst von Sultan Saladin begnadigt wurde, weil er seinem verschollenen Bruder Assad ähnlich sieht. Die junge Recha entwickelt Gefühle für ihren Retter, der auch für sie dasselbe empfindet, sich aber aufgrund ihrer unterschiedlichen Religionen von Recha entfernt.

Eigene Meinung

Das Drama "Nathan der Weise", das zur Zeit des Dritten Kreuzzuges während eines Waffenstillstandes in Jerusalem spielt, bekommt von mir fünf Eier. Das Stück zeigt deutlich den Konflikt der drei großen Weltreligionen, der bis zur heutigen Zeit noch anzutreffen ist. Durch die Figur Nathans jedoch macht der Autor, Gotthold Ephraim Lessing , bewusst, dass man Toleranz entwickeln und zeigen kann. Mit diesem Drama wird deutlich, dass jede Religion, egal ob Christentum, Judentum oder Islam, ihre Berechtigung hat und keine dieser Religionen bevorzugt werden sollte. Das wird besonders mit der bekannten Ringparabel im dritten Akt und dem Ende des Dramas, indem alle drei Religionen in einer Familie vertreten sind und somit miteinander unzertrennlich verbunden sind, ausgedrückt.

Bewertung

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