Samstag, 5. Dezember 2015

REZENSION zu Zwischen uns nur der Himmel

Buchinfos

Titel: Zwischen uns nur der Himmel
Originaltitel: Rewind to you
Autor: Laura Johnston
Seitenzahl: 416

Verlag: dtv
ISBN: 978-3-423-71647-5

Preis: 9,95 €

Mein herzlicher Dank geht an den dtv Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplars und an LovelyBooks für die tolle Durchführung!

Inhalt

Nach dem Tod ihres Vaters fährt Sienna mit ihrer Mutter und ihrem Bruder für die Ferien an den Lieblingsurlaubsort ihres Vaters. Getrennt von ihrem normalen Leben und all ihren Freunden ist sie zunächst sauer, am anderen Ende des Landes gelandet zu sein, doch das ändert sich schlagartig, als Austin sie vor einer Horde grölender junger Männer rettet. Für beide ist es Liebe auf den ersten Blick, doch zwischen ihnen stehen eine gewaltige Menge an Problemen und Schuldgefühlen. So leidet Sienna beispielsweise immer wieder an Ohnmachtsanfällen, die durch bestimmte Dinge ausgelöst werden, die sie an den Tod ihres Vaters erinnert. Außerdem stammen Sienna und Austin aus vollkommen unterschiedlichen Welten: Sie ist die Tochter reicher Eltern aus der Oberschicht mit einem klaren Plan für die Zukunft und er musste von einem Tag auf den anderen zu seiner Tante und seinem Onkel ziehen, da seine Mutter befürchtete, er hätte ein ähnliches Drogenproblem wie sein Vater, der daraufhin im Gefängnis gelandet war. Kann aus dem Urlaubsflirt dennoch mehr werden?

Eigene Meinung

Die romantische Liebesgeschichte in "Zwischen uns nur der Himmel" bekommt von mir fünf Eier. Nachdem ich in letzter Zeit viele Sachbücher gelesen habe, kam mir dieses Buch gerade recht, da es angenehm leicht zu lesen war. Eigentlich hatte ich vor nur ein paar Seiten zu lesen, doch die Geschichte und dabei besonders die tollen Charaktere haben mich sofort gefesselt, sodass ich plötzlich feststellen musste, dass ich schon auf Seite 95 war. Man kann dieses Buch unheimlich flüssig lesen, was wahrscheinlich hauptsächlich daran liegt, dass die Erzählperspektive stets zwischen Austin und Sienna hin und herwechselt, wodurch man das Gefühl bekommt, hautnah alles mitzuerleben und mitzufühlen. Das gelingt auch deshalb so gut, weil die Personen sehr sympathisch sind und sich zudem hinter jedem eine Geschichte verbirgt. So leidet Sienna beispielsweise an einem Trauma ob des Todes ihres Vaters, weil sie sich selbst die Schuld für den Autounfall gibt, da sie selbst am Steuer saß und von ihrem Vater nach dem Aufprall im Wasser noch gerettet wurde. Deshalb hat sie oftmals Ohnmachtsanfälle, wenn bestimmte Dinge Erinnerungen an den Unfall auslösen. Genau das ist nämlich das Spannende an der Geschichte. Man weiß zwar, dass Sienna das Auto fuhr, als der Unfall passierte, doch man erfährt zu Beginn nichts über den genauen Tathergang, was die Spannung natürlich um einiges erhöht, da man mit Sienna mitleidet. Auch Austin hat seine eigene Geschichte, die aber erst gegen Ende des Buches vollständig offenbart wird, da er ein verschlossener und zurückhaltender Mensch ist. Was man zu Beginn über ihn erfährt ist, dass seine Mutter ihn zu seiner Tante und seinem Onkel geschickt hat, um fortan bei ihnen zu wohnen, da sie Angst hatte, er hätte  - ähnlich wie sein Vater, der dafür ins Gefängnis wanderte  - ein Drogenproblem. Besonders gut haben mir auch die Namen gefallen, was zwar nicht viel zur Geschichte beiträgt, aber meiner Meinung nach dennoch erwähnt werden sollte, denn sie sind wirklich außergewöhnlich schön und passen perfekt zu den Personen. Was einigen Lesern nicht so gut gefallen wird, ist allerdings das Ende. Ich fand es genau richtig, aber manchen war es etwas zu viel des Guten, was ich zwar in gewisser Weise nachvollziehen kann, mich aber in keinster Weise gestört hat. Ich habe es wirklich sehr genossen dieses herzerwärmende Buch über die Liebe, die alle Wunden heilt, zu lesen und kann es deshalb auch allen, die Lust auf eine romantische Liebesgeschichte haben, ans Herz legen.

Bewertung


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