Samstag, 8. August 2015

REZENSION zu Saubär

Buchinfos

Titel: Saubär
Autor: Christian Limmer
Seitenzahl: 304
Verlag: Droemer Knaur
ISBN: 978-3-426-22636-0
Preis: 14,99 €

Inhalt

Im niederbayerischen Niedernussdorf wird der Saubauer Hias in seinem völlig ausgebrannten Kombi tot aufgefunden. Doch neben seiner verkohlten Leiche findet Polizeihauptmeisterin Gisela Wegmeyer auch noch einige verbrannte Schweine. Schnell geht das Gerücht um, dass ein bärenhaftes Fabelwesen, der Saubär, am Tatort gesehen wurde. Die Ermittlungen übernimmt die Mordkommission Straubing, aber Gisela geht dem Verbrechen trotzdem auf den Grund...

Eigene Meinung

Dieser Krimi aus Niederbayern zeichnet sich durch eine ordentliche Portion Lokalkolorit aus, die mir super gefallen hat. Dazu kommen noch die unglaublich skurillen Charaktere, ich denke da besonders an die Polizisten Schorsch, Erwin und Richie mit ihren herrlichen Kommentaren. Auch Gisela Wegmeyer ist eine absolut sympathische Ermittlerin. Doch als ihr Hauptkommissar Lederer von der Mordkommission Straubing vor die Nase gesetzt wird ist sie wenig begeistert. Das Kompetenzgerangel und die geladenen Dialoge der beiden haben mich oftmals zum Schmunzeln gebracht. Auch der klare und flüssige Schreibstil hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich diesen Krimi gerne gelesen habe. Besonders erwähnenswert ist hier auch der eine oder andere Vergleich. Einen muss ich unbedingt zitieren und zwar die Beschreibung des Filialleiters der Sparkasse:"...dem Erscheinungsbild und Auftreten nach eine in Milch getunkte Kaisersemmel..." Einfach klasse! Insgesamt ist "Saubär" eine gelungene Krimikomödie für alle Leser, die gerne neben einer packenden Handlung einen ordentlichen Schuss Lokalkolorit mögen.

Fazit: guter Krimi mit Schmunzelgarantie!

Bewertung
 

 

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