Montag, 13. Juni 2016

MONTAGSFRAGE #16

Hey ihr Lieben!

In der Welt der Buchblogger altbekannt und montags stets sehnsüchtig erwartet: Das ist die Aktion MONTAGSFRAGE von Buchfresserchen, bei der es - wie der Name schon sagt - darum geht, jeden Montag eine von ihr gestellte Frage zu beantworten. 

Heute möchte Svenja gerne wissen:

Machen Lesespuren im Buch (Annotationen, Unterstreichungen, Besitzvermerke) ein Buch für Dich wertvoller oder mindern sie den Wert?

Bis vor wenigen Wochen wäre meine Antwort zu dieser Frage eindeutig gewesen: Lesespuren vermindern den Wert des Buches.

Doch als ich J.J. Abrams "Das Schiff des Theseus" in den Händen hielt, geriet meine Überzeugung das erste Mal ins Wanken. Neben der eigentlichen Geschichte befinden sich dort nämlich Kommentare dazu am Seitenrand und die Erzählung ist gespickt mit Unterstreichungen, wodurch man zwei Geschichten in einem Buch erhält, was ich sehr reizvoll finde.

Das zweite Mal, was mich zum Nachdenken anregte, war, als ich begann die After Reihe von Anna Todd zu lesen, nachdem ich mich lange geweigert hatte. Dort unterstreichen die Protagonisten Hardin und Tessa in ihren Lieblingsbüchern Textstellen, die sie an den jeweils anderen erinnern, was ich unheimlich berührend finde.

Deshalb bin ich bei der heutigen Frage etwas unentschlossen. Normalerweise bevorzuge ich druckfrische Bücher, doch wenn mir jemand sein Lieblingsbuch mit persönlichen Annotationen darin schenken würde, dann wäre das eins der besten Geschenke, die mir diese Person machen könnte. Denn durch den Buchgeschmack kann man meiner Ansicht nach Menschen viel besser kennenlernen.

Was meint ihr dazu? Stört es euch, wenn jemand in eurem Buch Dinge unterstrichen oder den Rand mit Kommentaren vollgekritzelt hat? Habt ihr das vielleicht selbst schon gemacht?

Viele liebe Montagsgrüße

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